Magazin Lübecker Bucht - April 2026
HAUS UND GARTEN MAGAZIN LÜBECKER BUCHT 72 HEIZKOSTEN MIT MODERNER TECHNIK SENKEN (djd). Ein klimaresilienter Garten nutzt jeden Quadratmeter, vom Boden bis aufs Dach. Das Gründach kühlt und dämmt, während im Beet Mulch, Wasserspeicher und die rich- tige Pflanzenwahl darüber entscheiden, wie gut ein Garten Hitze und Trockenheit weg- steckt. Wer Dach und Beet zusammendenkt, gewinnt an Lebensqualität und Vielfalt – und greift deutlich seltener zur Gießkanne. Klimaschutz fängt mit dem Gründach an Gründächer werden vielerorts von Gemein- den, Städten und Bundesländern finanziell gefördert. Aus gutem Grund, denn sie bieten viele Vorteile. „Sie verbessern das Kleinklima in den überhitzten Städten, binden Schad- stoffe, entlasten das Entwässerungssystem durch Wasserrückhalt sowie Abflussver- zögerung und schützen die Dachabdichtung, die gut geschützt von einer Dachbegrünung deutlich länger hält“, erklärt Jörg Baum- hauer von re-natur. Sehr leichte Spezial- substrate, beispielsweise mit Pflanzenkohle, können dabei eine entscheidende Rolle spielen – etwa bei der nachträglichen Be- grünung von Bestandsdächern. Wasserspeicher, die Pflanzen auch bei Dürre mit Feuchtigkeit versorgen Wasserspeichernde Bodenhilfen, soge- nannte Superabsorber, können Wasser auf- nehmen und speichern. „So bleiben Re- genwasser und Gießwasser länger im Bo- den, sie versickern und verdunsten nicht ungenutzt und stehen den Pflanzen in Tro- ckenperioden zur Verfügung“, erläutert Baumhauer. Zudem blieben dadurch Nähr- stoffe im Wurzelbereich länger verfügbar, die sonst mit dem Versickern des Wassers verloren gehen. „Auch Pflanzenkohle kann Wasser und Nährstoffe im Boden sehr gut speichern. Ihre Struktur mit feinen Poren wirkt wie ein kleiner, natürlicher Mini- Tank“, so Baumhauer. Anbieter wie etwa re-natur unter www.re-natur.de bieten Lö- sungen für einen klimaresilienten Garten an – von Superabsorber-Anwendungen über Dachbegrünung bis hin zumNaturpool als Wasserreservoir. Beim Mulchen auf Pflanzenkerne und -schalen setzen Eine sinnvolle Ergänzung zu unterirdischen Wasserspeichern im Garten ist das Mulchen mit Pflanzenkernen- und -schalen. Anders als herkömmliche Materialien, die nach ein bis zwei Jahren verrotten, bleiben Pflan- zenkerne und Macadamiaschalen über viele Jahre stabil. Sie entziehen dem Boden keine Nährstoffe, ihre lockere Struktur lässt Luft und Wasser zirkulieren und ver- hindert Staunässe. Im Sommer schützen sie den Boden vor Überhitzung – und ne- benbei auch vor Schnecken und Vögeln. Wer Wasser im System hält, greift also nicht nur seltener zur Gießkanne, sondern leistet einen wertvollen Beitrag zu mehr Umweltschutz. Foto: djd/www.re-natur.de (djd). Der Umstieg auf eine Wärmepumpe gelingt oft einfacher und schneller, als viele Hauseigentümer denken. Das zeigt ein Beispiel aus Marienheide in Nordrhein- Westfalen: Pia Bondke und Fabian Schie- deck ersetzten in ihrem Haus von 1973 die alte Ölheizung durch eine moderne Luft/Wasser-Wärmepumpe – kombiniert mit einer Photovoltaikanlage. „Dadurch erwarten wir etwa eine Halbierung unserer Heizkosten und langfristige Kostensicher- heit“, sagt Schiedeck. Rund die Hälfte des benötigten Stroms stammt nun aus eigener Erzeugung, zudem arbeitet die Wärme- pumpe vom Typ aroTHERM besonders leise. Wer eine Heizungsmodernisierung plant, kann etwa unter www.vaillant.de mit we- nigen Angaben ein erstes unverbindliches Angebot erhalten und Fachbetriebe in der Region finden. Fotos: Foto: djd/Vaillant/Bernd Gabriel STRESSFREIER GARTEN BEI HITZE GRÜNDACH, WASSERSPEICHER, MULCH: WAS TROCKENPERIODEN ABFEDERN KANN Foto: djd/www.re-natur.de
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